Thomaspeter Goergen absolvierte sein Studium in Jura, Kunstgeschichte, Theaterwissenschaft und Germanistik, bevor er 2002 ans Theater ging; zunächst zum Schauspiel Köln, der Landesbühne Neuwied sowie freien Theatern in Köln und Bonn. Seit Ende 2004 ist er Regiemitarbeiter von Roberto Ciulli. 2007 führte er Regie bei Eugène Ionescos "La Leçon - Die Unterrichtsstunde", im April 2008 hatte seine Inszenierung von August Strindbergs "Der Vater" Premiere, nominiert in der Kritikerumfrage der Welt am Sonntag als "Beste Nachwuchs-Inszenierung NRW 2008". Für seine Uraufführung von Ewald Palmetshofers "Helden" (März 2009) wurde er in sowohl in der Kritikerumfrage von Theater der Zeit wie auch der Welt am Sonntag in der Kategorie "Bester künstlerischer Nachwuchs" genannt. Im Rahmen des Henze-Projekts der Kulturhaupstadt Europa inszenierte er eine Collage aus den Kinderopern Pollicino (Henze) und Brundibár (Krása). Die Spielzeit 2010/11 eröffnete mit seinem Projekt "Liebeszkonzil", das er aus Texten von Panizza und Lautensack schrieb und erarbeitete.
Rollen
DIE KUNST DER KOMÖDIE : Armando Veronesi
Die Stunde Amerikas : Clayton
Es geht immer besser, besser – immer besser ...EIN TANZVERGNÜGEN : Garçon
La Leçon — Die Unterrichtsstunde : Das Dienstmädchen
TRAUMNOVELLE : Patient
Wer hat meine Schuhe vergraben?