BRAVE NEW WORLDS (KINSHASA / GUANGZHOU)
Spurensuche zwischen Kongo und China
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© Collection International Institute of Social History, Amsterdam
Die chinesische Regierung gründete 2010 einen Entwicklungsfonds für Afrika. Sein Gesamtbudget übertrifft das der deutschen Entwicklungshilfe weltweit um fast die Hälfte. BRAVE NEW WORLD untersucht den Migrationsprozess des Geldes und die Güter und Menschenleben, die damit verbunden sind.
Fünf Künstler aus Kinshasa und fünf ihrer Kollegen aus Guangzhou besuchen sich gegenseitig. Sie arbeiten als Architekten, Theatermacher, Maler, Schriftsteller oder Kritiker und suchen im Land des anderen nach Spuren der eigenen Kultur: Geschichten, Objekte, Erfahrungen. Die klassisch westlichen Vorstellungen von Zentrum und Peripherie, von Ost-/West- oder des Nord-/Südgefälles werden ausgehebelt.
Ist die Teilhabe Afrikas an Chinas Boom eine neue Chance? Oder ist die chinesische Entwicklungshilfe nur die altbekannte Kolonialisierung in neuem Gewand? Und was geht uns Europäer das an?
In Mülheim zeigen die Künstler ihre Arbeiten und eine Dokumentation der Reisen, schaffen Möglichkeiten, die Thematik im persönlichen Gespräch, in Vorträgen und Diskussionen zu vertiefen. Was bleibt am Ende übrig von den Klischees des armen, schwarzen Kontinents und der roten Supermacht?
09. Juli
11:00 Uhr Offenes Atelier
12:30 Uhr Künstlergespräch beim Mittagessen
18:00 Uhr Vortrag
10. Juli
11:00 Uhr Offenes Atelier
12:30 Uhr Künstlergespräch beim Mittagessen
18:00 Uhr Vortrag
11. Juli
11:00 Uhr Offenes Atelier
12:30 Uhr Künstlergespräch beim Mittagessen
18:00 Uhr Vortrag
Anmeldung für das Mittagessen bitte per E-Mail an: lunch@brave-new-worlds.org