Die Kunst der Komödie
Eduardo De Filippo
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Petra von der Beek, Fabio Menéndez / Photo: Knut Maron
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Petra von der Beek, Roberto Ciulli / Photo: Knut Maron
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Roberto Ciulli, Steffen Reuber / Photo: Knut Maron
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Petra von der Beek, Roberto Ciulli, Rupert J. Seidl, Thomas Goergen / Photo: Knut Maron
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Petra van der Beek, Steffen Reuber / Photo Knut Maron
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Fabio Menéndez, Petra van der Beek / Photo Knut Maron
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Petra van der Beek, Simone Thoma / Photo Knut Maron
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Peter Kapusta / Photo Knut Maron
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Roberto Ciulli, Petra van der Beek / Photo Knut Maron
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Roberto Ciulli, Petra van der Beek / Photo Knut Maron
Ein neuer Präfekt kommt in den Ort, der vorherige wurde versetzt. Der erste, dem er begegnet, ist der Theaterdirektor Campese, dessen Theater kurz zuvor abgebrannt ist. Seine Bitte, der Präfekt de Caro möge eine Vorstellung besuchen, um durch seine Anwesenheit dem Ensemble zu helfen, lehnt dieser ab. Doch über die Wirklichkeit und Gegenwart des Theaters kommen sie ins Gespräch. Das Publikum käme nicht ins Theater, „um zu ersaufen in einem Meer von Symbolen.“ Die Wirklichkeit komme auf den Bühnen nicht mehr vor. Campese hingegen mahnt ihn, die reale Kraft des Spielens nicht zu unterschätzen, die Personen, die heute beim Präfekt mit ihren tatsächlichen Problemen und Nöten vorsprechen würden, zum Beispiel der Arzt, der Apotheker, die Lehrerin, alle sie könnten auch Schauspieler sein, er würde den Unterschied nicht bemerken. De Caro bestreitet dies und die Kunst der Komödie kann beginnen.
Zeit seines Lebens hat De Filippo zwei Themen beschäftigt: Armut und jene Not, die erfinderisch macht und ins Spielen führt. Der alltäglichen Wirklichkeit zu sehr zu trauen birgt die Gefahr in sich, deren eigenen Schein nicht zu erkennen und ihm zu unterliegen.