Repertoire

FREMD 4.0 – Ein Musiktheater über den Blick des Fremden auf uns


… mit Musikern & Darstellern aus Chile, Kuba, dem Senegal, Syrien und dem Balkan über den Blick des Fremden auf uns und unsere Gesellschaft …

In Zeiten von Globalisierung, Social Media und digitalisierter Welt ist HEIMAT für uns zu einem brüchigen Gefühl geworden – einem „Phantomschmerz“. Nach der letztjährigen Produktion HEIMAT 4.0 spürt die VolXbühne nun durch einen 180grad Perspektivwechsel mit einem multinationalen Ensemble diesem schwierigen Begriff erneut nach: Wie sehen FREMDE, die im Laufe ihres Lebens nach Deutschland immigriert sind, unser Land, unsere Gesellschaft, unsere Sitten und Gebräuche?

Wir – sowohl als Einzelperson wie auch unsere gesamte Gesellschaft – brauchen das Fremde und den Fremden um eine eigene Identität auszubilden, den eigenen Blick und die eigene Selbstdefinition durch den Blick von Außen zu schärfen. Wenn die Sprache nicht verstanden wird, sind es Körpersprache, Gerüche, Gebräuche und alltägliches Verhalten, die das Bild des Fremden von uns prägen. Welche Bilder, körperliche Signale, Gerüche und Gebräuche fallen diesem als Erstes ins Auge und können als Merkmale unserer HEIMAT – unserer Identität – identifiziert werden?

Das alles verbindende, wegweisende Momentum in der Aufführung ist und bleibt aber die Musik…

Mit: Aidara Seck (Trommler & Sänger, Senegal), Mohammad „Saado“ Kharouf (Schauspieler & Tänzer, Syrien), Majela van der Heusen (Kontrabassistin & Sängerin, Kuba), Pia Miranda (Posaunistin, Chile), Rudi Rumstajn (Gitarrist & Kickboxer, Balkan)

Text: Ensemble, Regie: Jörg Fürst, Bühne: Jana Denhoven, Videoscreening/Blog: Valerij Lisa, Kostüme: Monika Odenthal, Lichtdesign: Kerp Holz, Technische Leitung: Dirk Lohmann, Technische Mitarbeit: Joachim Gleue, Produktion: Anja Hüben, Renate Grimaldi, Layoutdesign: molter&sartor, Düsseldorf, Fotomotiv Postkarte/Plakat: Anja Hüben

Eine Produktion der VolXbühne und des Theater an der Ruhr (Mülheim an der Ruhr), A.TONAL.THEATER (Köln), Freihandelszone – Ensemblenetzwerk Köln und der Alten Feuerwache Köln.

Mit herzlichsten Dank an die MEG – Mülheimer Entsorgungsgesellschaft, das Kulturamt Köln, das Ministerium für Wissenschaft und Kultur NRW, die Rheinenergiestiftung Kultur Köln und Adem Köstereli & die RUHRORTER.

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