Berkun Oya
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Mit diesem Stück gewann Berkun Oya den Preis des Heidelberger Stückemarkts 2011. In der Kritik der Süddeutschen Zeitung vom 11.05.2011 zu der Heidelberger Lesung des Textes schreibt Jürgen Berger: "Oya operiert am Herzen der Türkei, das ja in Anatolien pulsieren soll, aber auch in Istanbul heftig zucken kann. Entstanden ist das Stück während eines Aufenthalts am Londoner Royal Court Theatre, und man könnte einwenden, es sei doch zu sehr der englischen Wellmade-Schule verpflichtet. Dabei würde man aber übersehen, mit welch dialogischer Eleganz und stilistischer Disziplin Berkun Oya die Geschichte eines türkischen Mädchens erzählt, das mit ihrem Geliebten aus einem anatolischen Dorf nach Istanbul flieht. (...) Berkun Oya zeigt, dass die in deutschen Landen so gefürchteten Parallelgesellschaften nun mal Bestandteil heterogener Gesellschaften sind".