Stimmen
Vera Strobel, Heinz Magazin 01. Januar 2010
„In den multimedialen Zeiten von Studi-VZ, Twitter und Facebook wird die Suche nach der eigenen ldentität und ihrer Darstellung für Jugendliche zunehmend schwierig. Was einmal das Unteilbare der Persönlichkeit war – die ldentität – steht zur Disposition, löst sich auf in Gender und Rollen. In einer Art Assessment-Center-Situation zeigen sieben junge Spieler unter der Regie von Albrecht Hirsche „lCH und ändere Lügen“ ein Projekt über die Suche nach der eigenen Identität. [...] Ohne pädagogischen Zeigefinger kann sich jeder Zuschauer, Jung und Alt, im Geschehen wieder finden und feststellen, dass man mit der Bildung seiner Persönlichkeit ein Leben lang beschäftigt ist.“
Dennis Vollmer, WAZ 27. November 2009
„Am Theater an der Ruhr entstand dennoch (...) eine Hymne auf das Großwerden. Selbst wenn „Ich und andere Lügen” erst einmal am Nullpunkt der Illusionen ansetzt: Regisseur Albrecht Hirche schickt das Publikum hinter die Bühne – das verspricht den Willen zur Wahrheit, zum Blick auf das Unbewusste. Und so wird auch das Spiel der sieben Darsteller, Profis aus dem jungen Ensemble und Laien, eine Mischung aus Selbstoffenbarung und Dressur. Sie wandeln am Grad zwischen Figur und eigener Person.“