Verrückt
Eduardo De Filippo
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Volker Roos, Albert Bork, Petra von der Beek / Photo Knut Maron
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Volker Roos, Albert Bork Petra von der Beek / Photo Knut Maron (Auschnitt)
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Steffen Reuber / Foto Knut Maron
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Simone Thoma, Peter Kapusta, Albert Bork, Petra von der Beek / Photo Knut Maron
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Volker Roos / Photo: Rudolf Grittner
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Peter Kapusta, Steffen Reuber / Photo: Rudolf Grittner
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Simone Thoma / Photo Knut Maron
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Albert Bork, Ferhade Feqi, Peter Kapusta / Photo Knut Maron
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Volker Roos, Ferhade Feqi, Steffen Reuber, Albert Bork, Peter Kapusta / Photo Knut Maron
Bice ist seit über einem Jahr verheiratet. Ihr Mann betrügt sie und sie weiß sich zu rächen: seit drei Monaten trifft sie Alberto de Stefano, dem sie jedoch nichts über sich und ihre Herkunft erzählt. Nicht einmal ihren Wohnort hat sie ihm verraten. Doch nun ist sie schwanger und Alberto möchte sie heiraten. Er beschafft sich ihre Adresse, um bei der Mutter vorzusprechen. Da auch Bices Gatte anwesend ist, entsteht eine brisante Situation und Alberto entscheidet sich, verrückt zu spielen.
Tags zuvor war die Premiere der Schauspielertruppe, die Alberto eingeladen hat, um ihr einige Auftrittsmöglichkeiten zu geben. Die Vorstellung war ein solcher Reinfall, dass man ein anderes Stück probieren muß: „La Mala Nova“. Der Regisseur der Truppe verletzt sich, trifft Bices Mann, der einmal Medizin studiert hat. Er sucht ihn in dem Moment auf, als Alberto schon „verrückt’“ scheint. Die Entdeckung ist kaum noch aufzuhalten.
Eduardo De Filippo, selbst das uneheliche Kind des neapolitanischen Schauspielers Eduardo Scarpetta, setzt Betrug als selbstverständlich voraus. Es geht lediglich darum, wie er sich verbergen lässt. Durch Verschweigen etwa oder Möglichkeiten, das Problem finanziell zu lösen oder: vorzutäuschen, verrückt zu sein. Aber verändert dieses Spiel nicht auch die Wirklichkeit oder wird es selbst wahr? De Filippo greift in diesem sehr frühen Stück schon ein Thema auf, das er weiter verfolgen wird: dass die Komik von Situationen ihre Wurzeln in Missverständnissen findet, die einem blinden Eigeninteresse entspringen.