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Existenz | كينونة (UA)

Wihad Suleiman 

Lesung

In Wihad Suleimans bild- und sprachgewaltigem Text begegnen wir vier Menschen, die inmitten des Krieges auf ihre nackte EXISTENZ zurückgeworfen werden. Wir erleben mit ihnen, was es bedeutet, wenn vor ihren Augen alles Selbstverständliche ausgelöscht wird. Es sind Orte der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, an denen Menschen darum ringen, ihre eigene Existenz angesichts des Verlustes von Menschen, Besitz, Träumen und Freiheit in ihrer sich dramatisch verändernden Welt zu begreifen.


Der Text entstand im Rahmen von Workshops des renommierten Londoner Royal Court Theatre. Wihad Suleiman, 1988 geboren, absolvierte ihr Studium am Höheren Institut für Dramatische Künste in Damaskus. 2015 verbrachte Wihad Suleiman, gefördert vom Goethe Institut, ein halbes Jahr am Theater an der Ruhr. Im Februar 2017 hatte ihre Fassung von „Medea“ Premiere am Großen Haus des Theaters Oberhausen.
Lydia Ziemke inszeniert die Uraufführung des Textes auf Deutsch und Arabisch. Das mehrsprachige Projekt feiert seine Weltpremiere beim Kunstfest Weimar 2022.


In arabischer und deutscher Sprache mit Übersetzungen.

Eine Produktion von suite42 in Kooperation mit dem Kunstfest Weimar, dem Campania Teatro Festival – Napoli, dem Theater an der Ruhr – Mülheim und dem tak Theater Aufbau Kreuzberg – Berlin.


Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR.

 

Co-Kreation Bühne & Kostüm: Raffaëlle Bloch, Musik: Nils Lauterbach und Mohamad Al Rashi, Produktion: Tammo Walter, Regieassistenz: Hazem Saleh, Hannes Maar, Produktionsassistenz: Abeer Mohamed, Alice Faucher

Aufführungs-Übersetzung/Übertitelung: PANTHEA

Dauer

60 Minuten

Ort

Theater an der Ruhr
Akazienallee 61
45478 Mülheim an der Ruhr

Besetzung

  • Corinne Jaber
  • Amal Omran
  • Mohamed Alrashi
  • Alois Reinhardt

Team

  • Lydia Ziemke
    Regie
  • Christopher-Fares Köhler
    Übersetzer und Dramaturgie
  • Claire Schirck
    Bühne und Kostüm
  • Nils Lauterbach
    Ton
  • Vito Walter
    Licht