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Aufbruch im Iran

Film und Gespräch mit Roberto Ciulii

Die Frauen im Iran haben ihre Stimme erhoben und mit ihnen sehr viele vor allem junge Menschen. Wir möchten die Entwicklungen der jüngsten Zeit mit unterschiedlichen Formaten begleiten.
Seit der Islamischen Revolution 1979 ist es Frauen im Iran verboten, öffentlich Solo zu singen – zumindest vor einem männlichen Publikum. Die junge Komponistin Sara Najafi widersetzt sich der Zensur und den Tabus und ist fest entschlossen, in ihrer Heimatstadt Teheran ein offizielles Konzert für weibliche Solosängerinnen zu organisieren. Ihr Bruder Ayat begleitet sie bei dieser Herausforderung mit der Kamera – und erzählt uns die Geschichte eines ungewöhnlichen und mutigen Projekts in dem Film No Land‘s Song (2016).

Im Anschluss an den Film sprechen wir mit Roberto Ciulli über die derzeitige Situation und das Engagement des Theater an der Ruhr im Iran, das als erstes westliches Ensemble nach der Islamischen Revolution dort in den 90er Jahren aufgetreten ist, Dialoge angestoßen hat und Türöffner für andere Theater war – ein kultureller Eisbrecher in einem verschlossenen Land.

Ort

Theater an der Ruhr
Akazienallee 61
45478 Mülheim an der Ruhr

Termine
So 15.01. 16:00
Eintritt frei